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	<title>IdeenWerk 52 &#187; Natur &amp; Umwelt</title>
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		<title>Wie die Welt sich doch drehen kann &#8211; Unternehmen schützen Wälder</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Meldung geistert in diesen Tagen durch die Presse: „Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher!“ Emissionen verursacht durch den Menschen sind laut einer aktuellen Untersuchung des US-Energieministeriums rasanter angestiegen als erwartet. Internationale Kimapolitik hat versagt Die Klimapolitik, so die einhellige Expertenmeinung, habe auf breiter Ebene versagt. Anhaltender Druck auf die Politik ist wichtig, doch scheinbar ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Meldung geistert in diesen Tagen durch die Presse: „Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher!“ Emissionen verursacht durch den Menschen sind laut einer aktuellen Untersuchung des US-Energieministeriums rasanter angestiegen als erwartet.</strong></p>
<p><strong>Internationale Kimapolitik hat versagt</strong></p>
<p><img hspace="5" alt="9dbbf6f606" vspace="5" align="left" src="http://www.ideenwerk52.de/wp-content/uploads/2011/11/9dbbf6f606.jpg" width="360" height="244" />Die Klimapolitik, so die einhellige Expertenmeinung, habe auf breiter Ebene versagt. Anhaltender Druck auf die Politik ist wichtig, doch scheinbar ist es auch zwingend, neue Wege zu gehen.</p>
<p>So wie die Naturschutzorganisation Naturefund: Sie will gemeinsam mit Unternehmen die CO2-Emissionen durch den Schutz der Wälder reduzieren.</p>
<p><strong>Naturwälder rund um den Globus retten</strong></p>
<p>Katja Wiese, Gründerin von Naturefund, hat eine große Vision: Sie will wertvolle Naturwälder rund um den Globus retten und dabei die Treibhausemissionen verringern. Das dies eine Naturschutzorganisation nicht alleine schaffen kann, war ihr von Anfang an klar: Ihre Vision heißt darum „Wald Netzwerk“, denn sie möchte gemeinsam mit Unternehmen ein Netzwerk spinnen, um Wälder und das Klima zu retten.</p>
<p>Die Ideen ist bestechend einfach: Unternehmen, die Naturefund-Partner im Wald Netzwerk sind, unterstützen mit einer Spende von mindestens 2.500 Euro jährlich verschiedene Waldschutz- und Aufforstungsprojekte rund um den Globus. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum Einen trägt dieses Investment zur CO2-Reduktion bei, denn Wälder sind wichtige Kohlenstoffspeicher.</p>
<p><strong>Waldschutz &#8211; eine nachhaltige Klimaschutzstrategie</strong></p>
<p>Waldschutz ist im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen eine nachhaltige, weil langfristig das ökologische Gleichgewicht fördernde Klimaschutzstrategie. Zum Anderen bedeutet der Schutz wertvoller Wälder auch den Fortbestand der Artenvielfalt und ist Chance für zahlreiche bedrohte Arten.</p>
<p>Die Projekte des Wald Netzwerks können sich sehen lassen. So werden z. B. seltene und fast verschwundene Trockenwälder in Nicaragua und Bolivien geschützt, in denen der von Aussterben bedrohte Jaguarundi bzw. die ebenfalls bedrohten Rotohr-Aras leben.</p>
<p>Gleichzeitig werden in einem der letzten großen tropischen Regenwälder Mittelamerikas abgeholzte Flächen mit jährlich 30.000 Bäumen wiederaufgeforstet und damit der Lebensraums von Jaguar und Ameisenbär gesichert.</p>
<p><strong>Mehr Aufmerksamkeit für bedrohte Naturräume</strong></p>
<p>Alle Partner vom Naturefund Wald Netzwerk erhalten Bild-, Text- und Tonmaterialen von den Waldschutzprojekten, welche die Unternehmen für ihre eigene Kommunikation nutzen können. Naturefund hofft dadurch noch mehr Aufmerksamkeit auf die bedrohten Naturräume zu lenken und will die oft einfachen Wege aufzeigen, um sie zu schützen.</p>
<p>Zusätzlich treffen sich die Unternehmen regelmäßig bei den Naturefund Think Tanks, einem kreativen Gedankenaustausch zu Naturschutzthemen mit erfahrenen Experten, und haben damit Zugang zu neuen, kreativen Ideen und zu wertvollem Wissen.</p>
<p><strong>Unternehmen nehmen die Sache selbst in die Hand</strong></p>
<p>Unternehmen, die Partner im Wald Netzwerk sind, haben eins gemeinsam: Sie sind es leid, ihre Erwartungen in internationale Klimakonferenzen zu setzen – und, wie so oft bisher, am Ende enttäuscht zurück zu bleiben. Sie nehmen die Sache selbst in die Hand.</p>
<p>Wie z. B. Lothar Moll, Geschäftsführer von pro clima: „Der bewusste Einsatz von Innovationen und Technologien bietet uns einen gewaltiges Potenzial für eine lebenswerte Welt für Morgen. Allein durch Wärmedämmung und -dichtung der Gebäudehülle reduziert pro clima jedes Jahr Zehntausende Tonnen von klimaschädlichem Kohlendioxid. Doch wir haben erkannt, dass das allein nicht reicht. Um so begeisterter sind wir vom Naturefund Wald Netzwerk, denn hier können wir gemeisam mit anderen effektiv auch etwas für den Erhalt von Wäldern tun.“<br />
Wald Netzwerk macht Mut</p>
<p>Auch für Naturefund-Gründerin Katja Wiese ist Schluss mit Jammern. Deshalb setzt sie auf die Unternehmenskooperationen, von denen, so ihr Wunsch, noch möglichst viele entstehen werden.</p>
<p>„Das Wald Netzwerk macht mir daher Mut, vor allem die vielen Gespräche mit den Unternehmen, die gemeinsamen Überlegungen, was wir tun können in vielen kleinen und auch großen Schritten. Vielleicht ist es wie in den großen Abenteuergeschichten, wenn es fast aussichtslos erscheint, gelingt es den Helden und Heldinnen zu guter Letzt doch noch das Rad zu drehen. Ich bin sicher, wenn wir das Rad noch drehen wollen, dann können wir das nur gemeinsam schaffen&#8221;.</p>
<p>Mehr über das Naturefund Wald Netzwerk: <a href="http://www.naturefund.de/waldnetz">www.naturefund.de/waldnetz</a></p>
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		<title>Vietnam: 8000 Schlingfallen und 90 illegale Camps zerstört</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Großkopfschildkröten]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[WWF]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutz und Biodiversität: KfW und WWF unterstützen vietnamesisches Naturschutzprojekt. Berlin &#8211; In der vietnamesischen Provinz Hue konnten Ranger der Umweltschutzorganisation WWF innerhalb von nur einem halben Jahr rund 8.000 illegale Schlingfallen, die von Wilderern aufgestellt worden waren, sicherstellen. Die Fallen wurden anlässlich eines Ausbildungstrainings für Ranger öffentlich verbrannt. Die WWF-Patrouillen zerstörten außerdem 90 illegale Jagd- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Klimaschutz und Biodiversität: KfW und WWF unterstützen vietnamesisches Naturschutzprojekt.</h3>
<p>Berlin &#8211; In der vietnamesischen Provinz Hue konnten Ranger der Umweltschutzorganisation WWF innerhalb von nur einem halben Jahr rund 8.000 illegale Schlingfallen, die von Wilderern aufgestellt worden waren, sicherstellen. Die Fallen wurden anlässlich eines Ausbildungstrainings für Ranger öffentlich verbrannt. Die WWF-Patrouillen zerstörten außerdem 90 illegale Jagd- und Holzfäller-Camps. Besonders erfreulich sei, dass man viele Tiere noch lebend befreien hätte können, so der WWF. Darunter waren nach Angaben der Umweltschützer Rotschenkel-Kleideraffen, Seraus, Großkopfschildkröten und Sonnendachse.</p>
<p><img hspace="5" alt="Foto: WWF" vspace="5" align="left" src="http://www.ideenwerk52.de/wp-content/uploads/2011/08/schlingfallen.jpg" width="260" height="300" />Derweil hat die Umweltschutzorganisation WWF gemeinsam mit Projektpartnern wie der deutschen KfW Entwicklungsbank in der vietnamesischen Provinz Quang Nam das Projekt &#8220;Annamites Carbon Sinks and Biodiversity&#8221; (CarBi) gestartet. Ziel des auf vier Jahre ausgelegten Großprojekts ist es, die Entwaldung in der Region zu stoppen und ein nachhaltiges Forstmanagement zu implementieren. Im Fokus steht hierbei ein 200.000 Hektar großes Waldgebiet in der Grenzregion zwischen Süd-Laos und Zentralvietnam. Das Gebiet entspricht damit fast der Größe des Saarlandes und bietet zahlreichen bedrohte Arten wie dem indochinesischen Tiger, dem Saola-Wildrind und den Kleideraffen einen geeigneten Lebensraum. Es ist Teil des Annamiten-Bergmassivs und damit eingebettet in einen der größten noch zusammenhängenden Waldkomplexe des asiatischen Festlandes. Außerdem gelten die Wälder als wichtige CO2-Speicher. Es sei daher angesichts des voranschreitenden Klimawandels von enormer Bedeutung, die Entwaldung zu stoppen und so die Freisetzung von Treibhausgasen zu verhindern. Das Projekt hat zum Ziel Emissionen von insgesamt 1,8 Millionen Tonnen CO2 aus Entwaldung und Walddegradierung zu vermeiden.</p>
<p>Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über die KfW Entwicklungsbank mit sieben Millionen Euro unterstützt. Der WWF Deutschland steuert weitere 1,2 Millionen Euro bei.</p>
<p>KfW-Projektmanager Nils Meyer bezeichnete das Projekt als einen &#8220;Meilenstein&#8221; in den gemeinsamen Bemühungen Deutschlands und Vietnams den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. &#8220;Wer ambitionierte Naturschutzerfolge verfolgt, muss Grenzen überwinden und Regierungen eine Plattform zur Zusammenarbeit bieten&#8221;, so Meyer.</p>
<p>&#8220;Ziel des grenzüberschreitenden Schutzprojektes zwischen Laos und Vietnam ist es, ursprüngliche Waldregionen zu erhalten, den illegalen Holzeinschlag zu reduzieren, die Populationszahlen bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu erhöhen und nicht zuletzt die Einkommenssituation für die lokale Bevölkerung durch eine nachhaltige Bewirtschaftung zu verbessern&#8221;, sagt Dr. Van Ngoc Thinh vom WWF Vietnam.</p>
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		<title>Indonesische Regierung erteilt Lizenz für Orang Utan Auswilderung auf Borneo</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrottung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vier Pfoten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>VIER PFOTEN warnt: Auf Grund der rasanten Zerstörung ihres Habitats stehen die Orang Utans unmittelbar vor der Ausrottung. VIER PFOTEN betreut daher heimatlos gewordene Orang Utans gemeinsam mit der Partnerorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS F) in der Rettungs-Station von Samboja. Unter der Leitung der Primatologin Signe Preuschoft von VIER PFOTEN sollen ab Ende 2010 100 auswilderbare Orang Utans sukzessive und in kleinen Gruppen in die Freiheit entlassen werden. Foto: Stephan Hahnel/Pixelio.de</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>VIER PFOTEN Projekt setzt neue Standards für die Orang Utan-Rehabilitation</h3>
<p>Jakarta/Wien (OTS) &#8211; <strong>VIER PFOTEN warnt: Auf Grund der rasanten Zerstörung ihres Habitats stehen die Orang Utans unmittelbar vor der Ausrottung. VIER PFOTEN betreut daher heimatlos gewordene Orang Utans gemeinsam mit der Partnerorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS F) in der Rettungs-Station von Samboja. Unter der Leitung der Primatologin Signe Preuschoft von VIER PFOTEN sollen ab Ende 2010 100 auswilderbare Orang Utans sukzessive und in kleinen Gruppen in die Freiheit entlassen werden.</strong></p>
<p><img hspace="5" alt="Bild" vspace="5" align="right" src="http://www.ideenwerk52.de/wp-content/uploads/2010/08/bild-10.jpg" width="360" height="239" />Zuvor wurden die Tiere jahrelang gepflegt und in einem intensiven Programm, das neue Standards die Rehabilitation setzt, in den nötigen Fertigkeiten für das Überleben in der Wildnis geschult. Die indonesische Regierung hat nun das für die Auswilderung benötigte Gebiet offiziell an das Projekt übergeben. &#8220;Wir freuen uns über diesen Durchbruch! Nun können unsere Artgenossen endlich in ihr neues Zuhause gebracht werden&#8221;, sagt Signe Preuschoft.</p>
<p>Weil die indonesischen Behörden Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der Gesetze haben, wird der Lebensraum der Menschenaffen weiterhin zerstört. Seit 2002 konnten keine Orang-Utans aus der Station mehr frei gelassen, da kein passendes Gebiet zur Verfügung stand. Daher platzt die Rettungs-Station von Samboja aus allen Nähten. Am 18.8.2010 hat nun der indonesische Minister für Forstwirtschaft ein Gebiet in Ostkalimantan für das Projekt zur Verfügung gestellt. Laut einem von VIER PFOTEN bei unabhängigen Experten in Auftrag gegebenem Gutachten ist dieses Gebiet von 86.450 ha zur Auswilderung von Orang-Utans geeignet: Die Waldzusammensetzung passt für die Bedürfnisse der Menschenaffen, es gibt fast keine Menschen und nur wenige ortsansässige Orang-Utans, sodass das Gebiet auch die Migranten ernähren kann.</p>
<p>Die Sicherheit der Orang-Utans nach der Auswilderung ist im dem Vorreitermodell dadurch gewährleistet, dass das Gebiet von der Regierung gepachtet ist. Eine nach indonesischem Recht notwendige, eigens gegründete Firma für &#8220;Habitat-Restauration&#8221;, die unter der Kontrolle von BOS F steht, bietet den rehabilitierten Orang-Utans mindestens 90 Jahre Schutz in ihrem neuen Heimatwald. Regelmäßige Patrouillen werden die ausgewilderten Orang-Utans vor Holzdieben und Jägern schützen.</p>
<p>VIER PFOTEN und BOS werden auch neue Maßstäbe setzen, was die Beobachtung der freigelassenen Orang-Utans selbst betrifft. Zunächst werden nur kleine Gruppen von etwa fünf Orang-Utans in die Freiheit entlassen. Eigens ausgebildete Betreuer werden die Affen während der ersten drei Monate ganztägig beobachten, um sicherzugehen, dass sich die Tiere zurecht finden, nicht von Bäumen stürzen und genügend zu essen finden. Danach sollen sie nur noch zwei Mal im Monat mittels Radiotelemetrie geortet und aufgesucht werden. Diese Kontrollen werden für zwei bis fünf Jahre aufrechterhalten, denn die Ökologie der Borneo-Orang-Utans ist von den El Nino Zyklen und den damit einhergehenden Schwankungen beim Nahrungsangebot geprägt.</p>
<p>Im Laufe der nächsten Jahre sollen so über 100 Orang-Utans aus der Rehabilitierungs-Station von Samboja ausgewildert werden. &#8220;Wenn sich diese Ex-Rehabilitierungs-Orang-Utans dann in einigen Jahren in Freiheit fortpflanzen, hat unser Projekt erfolgreich Tierschutz mit Artenschutz verbunden, sodass es wieder Hoffnung für unsere tierischen Vettern gibt&#8221;, erklärt Signe Preuschoft.</p>
<p>Signe Preuschoft befindet sich derzeit in Wien und steht für Interviews zur Verfügung. Kontakt: 0664/ 848 5554</p>
<p>Weblinks: <a href="http://www.vier-pfoten.at">www.vier-pfoten.at</a></p>
<p>Spendenkonto: P.S.K. BLZ 60.000 Kto: 7544.590</p>
<p>Foto: Stephan Hahnel/Pixelio.de</p>
<p>Quelle: OTS</p>
<p>[email_link]</p>
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		<title>Alarmierende Untersuchungs-Ergebnisse bei Milchkühen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Closantel]]></category>
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		<category><![CDATA[Ivermectin]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>In weiten Teilen Österreichs zeigt bereits jede 2te Milchkuh eine Leberegelinfektion!</h3>
<p>Wien (OTS) - <strong>Leberegel-Infektionen zählen zu den am meisten unterschätzten Gefahren mit fatalen Folgen bei der Rinderhaltung. Die aktuellsten Untersuchungen aus dem Bundesland Salzburg bestätigen alle bisher durchgeführten Untersuchungen und zeigen extrem hohe Befallsraten von 75% und mehr.</strong></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>In weiten Teilen Österreichs zeigt bereits jede 2te Milchkuh eine Leberegelinfektion!</h3>
<p>Wien (OTS) &#8211; <strong>Leberegel-Infektionen zählen zu den am meisten unterschätzten Gefahren mit fatalen Folgen bei der Rinderhaltung. Die aktuellsten Untersuchungen aus dem Bundesland Salzburg bestätigen alle bisher durchgeführten Untersuchungen und zeigen extrem hohe Befallsraten von 75% und mehr.</strong></p>
<p><img hspace="5" alt="Lichtmikroskopische Aufnahme des Großen Leberegels (Fasciola hepatica) - Originalgröße ca. 3 cm." vspace="5" align="right" src="http://www.ideenwerk52.de/wp-content/uploads/2010/08/bild-6.jpg" width="315" height="210" /> Die ständig steigenden Leberegelinfektionsraten werden einerseits durch ausbleibende Leberegelbehandlungen und andererseits durch den Klimawandel begünstigt. Eine Infektion verläuft meist chronisch und der Befall wird sehr häufig erst nach der Schlachtung festgestellt. Reife Leberegel parasitieren im Rind ohne Behandlung über Jahre und zehren durch Leberschädigung und Blutaufnahme an der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der befallenen Rinder. Durch die Schäden in dem besonders wichtigen Leistungs- und Energie-Organ Leber kommt es zu hohen wirtschaftlichen Einbußen in Form von verminderter Milchleistung, erhöhter Zwischenkalbezeit und Stoffwechselkrankheiten die sich in Form von ca. 376,&#8211; Euro pro Milchkuh pro Jahr manifestieren.</p>
<p>Aus diesem Grund ist eine effektive Behandlung gegen den Leberegel unbedingt angezeigt. Am effektivsten und für jeden Landwirt einfach und wirtschaftlich durchzuführen ist eine antiparasitäre Breitband-Behandlung die in einem Behandlungsgang sowohl Leberegel als auch alle anderen Magen-Darm-Rundwürmer sowie Räudemilben und Läuse sicher abtötet.</p>
<p>Zur Behandlung steht jetzt in Österreich neben den bisher erhältlichen reinen Leberegelpräparaten auch ein kombiniertes Injektionspräparat mit 2 Wirkstoffen (Closantel &amp; Ivermectin) zur Verfügung, das mit nur einer Injektion alle Parasiten sicher erfasst.</p>
<p>Foto: Lichtmikroskopische Aufnahme des Großen Leberegels (Fasciola hepatica) &#8211; Originalgröße ca. 3 cm.  Fotograf: William Douglas Fotocredit: Norbrook Laboratories Limited, Newry, Nordirland</p>
<p>Quelle. OTS</p>
<p>[email_link]</p>
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		<title>Die letzten Delfine in der Nordsee in Gefahr</title>
		<link>http://www.ideenwerk52.de/2010/07/29/die-letzten-delfine-in-der-nordsee-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Delfine]]></category>
		<category><![CDATA[Delfinschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[WDCS]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Während die USA damit beginnen, die massiven Kosten der Umweltbelastung der derzeitigen Ölkatastrophe vor der Küste Louisianas zu errechnen, hat die Regierung Großbritanniens beschlossen, zwei Firmen zu erlauben, seismische Untersuchungen in Vorbereitung auf eine Öl- und Gasgewinnung im Moray Firth, einem Meeresschutzgebiet in Schottland, durchzuführen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während die USA damit beginnen, die massiven Kosten der Umweltbelastung der derzeitigen Ölkatastrophe vor der Küste Louisianas zu errechnen, hat die Regierung Großbritanniens beschlossen, zwei Firmen zu erlauben, seismische Untersuchungen in Vorbereitung auf eine Öl- und Gasgewinnung im Moray Firth, einem Meeresschutzgebiet in Schottland, durchzuführen.</strong></p>
<p>Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und andere Organisationen verurteilen diese Entscheidung auf’s Schärfste. Das Schutzgebiet wurde eigens für die letzte Population von Großen Tümmlern (auch bekannt als „Flipper“) in der Nordsee ausgerufen. Die vorgelegten Gutachten sind inhaltlich lückenhaft und einseitig gefärbt und werden in vielen Aspekten dem europäischen Umweltrecht nicht gerecht.</p>
<p>Die derzeitige Genehmigung erlaubt den Firmen, umfangreiche Bodenuntersuchungen  (seismische Explorationen) duchzuführen. Dabei werden vier Wochen lang alle 6 bis 8 Sekunden koordinierte Explosionen mit so genannten Airguns durchgeführt. Die dabei verwendeten Schallimpulse sind so laut, dass sie in unmittelbarer Nähe zu schweren permanenten Gehörschädigungen führen und noch in vielen Kilometern Entfernung Tiere vertreiben.</p>
<p>Nach einem erfolgreichen Aufschub der Exploration in 2009 ist die WDCS nun ausgesprochen verärgert über diese Entscheidung. “Es ist ein schlechtes Zeichen für den Naturschutz in einem Schutzgebiet und ein schwarzer Tag für unsere streng geschützten Delfine dort draußen“, sagt Sarah Dolman, die Leiterin der WDCS-Kampagne vor Ort in Schottland.</p>
<p>Das WDCS-Büro in England bereitet derzeit gemeinsam mit einer Reihe anerkannter Experten eine detaillierte Stellungnahme vor. Nach Meinung des WDCS Meeresbiologen Dr. Karsten Brensing steht die Glaubwürdigkeit der Umweltpolitik allgemein auf dem Spiel: „Wie kann es sein, dass eine Firma wie BP im Golf vom Mexiko für die vermutlich größte Ölkatastrophe verantwortlich ist und zeitgleich mit der gleichen Technologie im Mittelmeer vor Libyen in noch tieferem Wasser bohren darf? Wir werden unseren Umweltminister Herrn Dr. Röttgen, der sich vor wenigen Tagen im Polittalk mit Maybrit Illner für ein Moratorium für Ölbohrungen eingesetzt hat, fragen, was er gegen die Aktivitäten von BP und anderen Unternehmen tun will.“</p>
<p>Quelle: WDCS</p>
<p>[email_link]</p>
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