| Saturday, 11.February.2012, 07:44 |
1. Was sagt denn der Experte – warum brauchen Diabetiker mehr Magnesium als andere Menschen?
Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit und deshalb ist bei Diabetikern häufig auch der Magnesiumhaushalt gestört, wie Ernährungswissenschaftler Professor Jürgen Vormann sagt:
“Ein Magnesiummangel tritt bei Diabetikern deshalb besonders häufig auf, weil über die Nieren bei Diabetikern mehr Magnesium ausgeschieden wird, als bei Nicht-Diabetikern. Das heißt, der Bedarf ist ganz eindeutig höher.” (14 Sek.)
Ja und deshalb empfiehlt der Experte folgendes:
“Es ist sicherlich sinnvoll, im mittleren Alter ausreichend Magnesium zu sich zu nehmen, um das Diabetesrisiko zu vermindern.” (9 Sek.)
Also, frühzeitig mit Magnesium vorbeugen ist die Devise – auch deshalb, weil das Diabetesrisiko Studien zufolge auch schon bei Kindern und Jugendlichen deutlich gestiegen ist.
2. Weshalb kann Magnesium denn helfen, das Diabetesrisiko zu senken?
Nun es ist zumindest erwiesen, dass Magnesiummangel und Insulinresistenz oft eng zusammenhängen. Professor Vormann hat die Details:
“Es gibt eine sehr schöne, sehr große Studie. Da konnte man feststellen, dass je höher die Blutserum-Magnesiumkonzentration war, desto geringer das Risiko, ein Diabetes zu entwickeln.” (12 Sek.)
Magnesium senkt demnach nicht nur das Diabetesrisiko sondern hat auch Einfluss auf den Krankheitsverlauf:
“Man hat auch festgestellt, dass man durch eine hohe Magnesiumzufuhr das Ausbrechen des Diabetes günstig beeinflussen kann. Wir können in der Prävention mit einer hohen Magnesiumzufuhr beim Diabetes schon sehr positive Dinge bewirken.” (15 Sek.)
Professor Vormann rät übrigens vor allem dann zusätzlich Magnesium einzunehmen, wenn Fälle von genetisch bedingter Diabetes in der Familie bekannt sind.
3. Wieviel Magnesium sollten Diabetespatienten denn zusätzlich einnehmen?
Also, Diabetespatienten empfiehlt Ernährungswissenschaftler Professor Vormann folgende Dosierung:
“Also, sinnvoll ist eine Dosis von 300-400 Milligramm Magnesium, die man täglich zusätzlich zu dem, was man in der Nahrung schon hat, zu sich nimmt.” (9 Sek.)
Wie Vormann sagt, ist Magnesium aber nicht gleich Magnesium:
“Insbesondere in der Therapie sollte man darauf achten, dass man eine Verbindung wählt, die besonders gut vom Körper aufgenommen wird – das ist das Magnesiumcitrat.” (10 Sek.)
Magnesiumpräparate, zum Beispiel in Form von Trinkgranulaten, die übrigens besonders leicht einnehmbar sind – gibt’s in der Apotheke
Empfohlen wird Diabetikern dabei besonders das höher dosierte Diasporal 400 Extra.
Quelle: OTS
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