| Saturday, 11.February.2012, 07:01 |
Verliebtheit ist ein intensives Gefühl der Zuneigung. Dieser Zustand ist begleitet von Schmetterlingen im Bauch, bis hin zu Gefühlen von: „Ich könnte die ganze Welt umarmen!“
Die rosarote Brille sorgt dafür, dass ein völlig unbekannter Mensch, sehr schnell bekannt und vertraut wird.
„Es ist, als würden wir uns schon ewig kennen!“
Ein gefährlicher Irrtum! Der dazu führen kann, dass es gar nicht um denjenigen Menschen geht, der dieser in Wirklichkeit ist. Sondern um ein Idealbild.
Noch dazu wird jeder sich anfänglich von seiner allerbesten Seite zeigen.
Die Hormone fahren Karussell und oftmals führt das auch zur Verweigerung von Nahrung oder das genaue Gegenteil davon.
Melatonin, Dopamin, Serotonin (Glückshormone) werden massenweise ausgeschüttet.
Wenn ich verliebte Menschen befrage, so sagen viele, dass sie sich lebendig fühlen. Lebendiger als jemals zuvor.
Im negativen Sinne kann ein verliebter Zustand auch dazu führen sich vor das Telefon zu setzen und auf den lang ersehnten Anruf zu warten. Fixierung, Schlaflosigkeit, Sehnsucht und heisses Verlangen. Im positiven Sinne, die Erfüllung der Träume und Wünsche zumindest für diesen Zeitpunkt.
Die Fehler des anderen können komplett übersehen werden oder als etwas ganz Tolles, Besonderes erlebt werden.
Toleranzen haben keine Grenzen.
„Wir beide können Alles schaffen!“
Verliebtheit kann von heute auf morgen plötzlich verschwinden und in eine nicht zu unterschätzende Ernüchterung übergehen. Entzug, Absturz, Frust, Enttäuschung.
Spätestens dann, wenn der Andere sein wahres Gesicht zeigt und die ersten krassen Konflikte auftauchen.
Ganz schlecht, wenn dann schon zu schnell zusammen gezogen worden ist.
Ein vernünftiger Mensch würde wohl kaum so überstürzt handeln.
Vernunft ist aber genau die Geisteshaltung, welche Verliebtheit von vorne herein unterbinden kann.
Im besten Sinne kann Verliebtheit in die etwas ruhigere, tiefer gehende Liebe übergehen.
Jeder Mensch erlebt dies, individuell, seinem Temperament entsprechend.
Liebe ist also etwas völlig anderes.
Zumindest wird dann der andere Mensch so geliebt wie er ist, mit all seinen Fehlern, sowie auch positiven Merkmalen.
Die Liebe selbst ist wie eine Energie und lässt sich nicht nur an einem Menschen fest machen. Sie lässt sich nicht einsperren und reduzieren.
Sie ist in so vielen, verschiedenen Ebenen zu Hause, dass es eigentlich traurig ist, sie ein zu sperren oder sie nur auf einen einzigen Menschen zu reduzieren.
In ihren unterschiedlichen Qualitäten gibt es ja sowieso nicht nur eine Art von Liebe und zudem empfindet sie jeder anders.
Ein Bestandteil der Liebe ist in jedem Fall die Selbstliebe.
Liebe bedeutet auch Respekt und Achtung sich selbst gegenüber. Wenn ich die nicht aufbringen kann, wie kann ich sie dann vom anderen erwarten.
Wenn ein anderer in mich verliebt ist, dann sieht er ja vielleicht nicht, dass ich mich eigentlich nicht gut finde und eher hasse.
Meine Güte, aber lieben, lieben tu ich Dich nicht.
Wieso ist es denn so schwer sich selbst zu lieben?
Wenn Sie Antworten auf diese Fragen möchten, freue ich mich auf einen Anruf:
bzw. zu erst einmal eine schriftliche Terminvereinbarung per Mail unter
auch bei akutem Liebeskummer
geschrieben von Marion Feske
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