Saturday, 11.February.2012, 07:55

Europaeische Kommission – EU-Strategie zur Bewaeltigung der Wirtschafts-und Finanzkrise

Posted by FeskeBerlin on Samstag, November 14, 2009, 14:06
Ein Artikel aus der Rubrik Politik & Wirtschaft

Hilfe für die Realwirtschaft

Die EU legt sich ins Zeug so tüchtig wie noch nie , um das Wachstum wieder anzukurbeln und die Wirtschaft wieder auf feste Füße zu stellen. In ihrem Konjunkturprogramm, das sich auf den

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Gemeinsamen Markt stützt, wird betont, wie wichtig es ist, die Positionen der EU und der Mitgliedstaaten aufeinander abzustimmen, um mehr Gewicht zu erhalten.

Die Grundüberlegung dabei ist, dass geschlossen gehandelt werden muss, um der Wirtschaft sofort einen Ruck zu geben, und zwar durch Investitionen, die die freien Märkte fördern, sowie durch langfristige Ziele. Für die nächsten zwei Jahre hat die EU rund 400 Milliarden Euro bereitgestellt – circa 3,3 % ihres Bruttoinlandsprodukts – um die Wirtschaft zu beleben und die Auswirkungen der Krise auf die Betroffenen abzufedern. Welchen Effekt diese Fördergelder haben werden, ist noch nicht genau abzusehen, doch ist damit zu rechnen, dass der Aufschwung nur schrittweise erfolgen wird. Hinzu kommt, dass die grundlegenden Veränderungen, die bereits in den Boomjahren vorausgesagt worden waren, jetzt viel größere Ausmaße haben.

Die Krise hat gezeigt, dass Gegenmaßnahmen wie straffere Regeln und stärkere Überwachung der Finanzwirtschaft geboten sind. Es müssen aber auch die altbekannten Probleme wie der Klimawandel scharf im Auge behalten werden. Die EU denkt bereits jetzt an die Zeit nach der Krise und trifft Maßnahmen zur Beschleunigung des Übergangs zu einer umweltfreundlichen Wirtschaft, zur Diversifizierung der Energieträger und zur Förderung von Spitzenindustrien. Nur so kann dauerhafter Wohlstand erreicht werden.

Schon lange bevor sich die Marktunruhen mit voller Wucht einstellten hat die EU Schritte zur Reform des Finanzwesens unternommen und Maßnahmen vereinbart, die nunmehr durchgeführt und durch zusätzliche Änderungen untermauert werden. Die EU steht den Mitgliedstaaten auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, ihre Volkswirtschaften ohne zerstörerisches Konkurrenzstreben zu unterstützen oder die Bürger in tiefe Verschuldung zu treiben. Den kleinen und mittleren Unternehmen wird als wichtigsten Arbeitgebern in der EU besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Protektionismus muss um jeden Preis vermieden werden, da er zwangsläufig nicht nur Stagnation, sondern auch eine tiefere und längere Rezession zur Folge hat. Seit 15 Jahren ist der Gemeinsame Binnenmarkt die treibende Wirtschaftskraft, die Millionen Arbeitsplätze geschaffen hat. Er kann jetzt die Schubkraft für den Aufschwung werden, sofern die Rettungsmaßnahmen auf EU-Ebene eng abgestimmt werden.

Links zum Thema

viaEuropäische Kommission – EU-Strategie zur Bewältigung der Wirtschats-und Finanzkrise.

Fotograf: farblos by Pixelio


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